Drogenmissbrauch, Sucht und Abhängigkeit alle haben unterschiedliche Bedeutungen. Die Verwendung einer Substanz (z. B. eines Schmerzmittels, Antidepressivums, Betäubungsmittels, Beruhigungsmittels oder eines anderen Arzneimittels) ohne ärztliche Überwachung oder in größeren Mengen als vorgeschrieben ist Missbrauch der Substanz. Dies bedeutet nicht, dass die Person abhängig ist oder von der Substanz abhängig ist. Substanzabhängigkeit ist durch Toleranz- oder Entzugserscheinungen gekennzeichnet. Sucht, die "schlimmste" der drei, wenn Sie so wollen, ist eine psychische Erkrankung, bei der der Benutzer von der Substanz abhängig ist und sie trotz der schädlichen Auswirkungen auf die Person oder ihre Familie weiterhin verwendet. Siehe auch Abhängigkeit vs Sucht.
Missbrauch | Abhängigkeit | |
---|---|---|
Gesundheitsgefährdender Gebrauch der Substanz | Ja | Ja |
Entzugserscheinungen | Nein | Ja |
Toleranz | Nein | Normalerweise aber nicht immer |
Hier ist eine gute Definition und Übersicht über Substanzmissbrauch von Wikipedia:
Substanzmissbrauch, auch Drogenmissbrauch genannt, ist eine gemusterte Verwendung einer Substanz (Droge), bei der der Benutzer die Substanz in Mengen oder mit Methoden konsumiert, die von Ärzten weder genehmigt noch überwacht werden. Wenn eine Aktivität mit den Objekten gegen die Regeln und Richtlinien der Angelegenheit ausgeführt wird (wie bei Steroiden zur Leistungssteigerung im Sport), wird dies auch als Drogenmissbrauch bezeichnet.
Klinische Definitionen von Substanzmissbrauch sind schwierig. Die DSM-IV-Definition lautet
Substanzmissbrauch wird definiert als ein maladaptives Muster des Substanzgebrauchs, das zu klinisch signifikanten Beeinträchtigungen oder Leiden führt.
Die körperliche Abhängigkeit ist eine natürliche erwartete physiologische Reaktion auf Medikamente wie Opioide, Benzodiazepine, Antidepressiva, Stimulanzien und Corticosteroide. Es ist durch Entzugserscheinungen gekennzeichnet, bei denen der Patient nicht in der Lage ist, das Medikament zu stoppen. Ein weiteres Merkmal ist die Toleranz, d. H., Eine progressiv höhere Dosierung des Arzneimittels ist erforderlich, bevor der Körper die gewünschte Wirkung spürt.
Kliniker diagnostizieren Drogenmissbrauch, wenn eine Person in einem Zeitraum von zwölf Monaten eines oder mehrere der folgenden Verhaltensmuster aufweist:
Außerdem dürfen Symptome die Kriterien für die Substanzabhängigkeit der Substanzklasse nicht erfüllen. Eine Diagnose der Substanzabhängigkeit ersetzt diejenige des Substanzmissbrauchs. d. h., wenn bei einer Person ein Substanzmissbrauch diagnostiziert wird, sollte weiter geprüft werden, ob die Person die Kriterien für die Substanzabhängigkeit erfüllt, und falls ja, dann hat die Diagnose der Substanzabhängigkeit diejenige des Missbrauchs.
Abhängigkeit wird diagnostiziert, wenn ein Patient drei oder mehr der folgenden Kriterien erfüllt:
Je nachdem, ob der Patient physiologische Symptome zeigt (Entzug oder Toleranz), wird die Diagnose der Substanzabhängigkeit entweder mit oder ohne physiologische Abhängigkeit angegeben.
Die Remission kann in vier Untertypen unterteilt werden - vollständig, früh partiell, anhaltend und anhaltend - abhängig davon, ob und wann eines der Kriterien für Missbrauch oder Abhängigkeit erfüllt ist. Die Remissionskategorie kann auch für Patienten verwendet werden, die eine Agonistentherapie erhalten (z. B. Methadonerhaltung) oder für diejenigen, die in einer kontrollierten arzneimittelfreien Umgebung leben.
Die Forschung legt nahe, dass keine Behandlungsmethode für Drogenmissbrauch einer anderen vorzuziehen ist, dass aber soziale Unterstützung ein sehr wichtiger Faktor ist. Die Offenheit, den Missbrauch zu akzeptieren, ist auch für die erfolgreiche Behandlung der Krankheit von größter Bedeutung. Organisationen wie AA und NA waren bei der Reduzierung von Rückfällen überdurchschnittlich erfolgreich.
Personen mit Substanzabhängigkeit müssen möglicherweise aufgrund von gefährlichen Entzugserscheinungen entgiftet werden. Wie beim Missbrauch von Drogen legt die Forschung nahe, dass keine Behandlungsmethode überlegen ist, dass aber soziale Unterstützung sehr wichtig ist und dass Organisationen wie AA und NA überdurchschnittliche Erfolgsraten bei der Verringerung von Rückfällen haben.