Unterschied zwischen Gefahr und Empörung

Gefahr gegen Empörung

Sie sehen eine Person, die eine Eisenbahnlinie überquert und ist voller Besorgnis. Dies ist auf die wahrgenommene Gefahr für sein Leben aufgrund eines einlaufenden Zuges mit hoher Geschwindigkeit zurückzuführen. Der Mann selbst nimmt jedoch kein Risiko wahr, da er der Meinung ist, die Situation unter Kontrolle zu haben, und wird die Gleise leicht überqueren, bevor der Zug ankommt. Die Gefahr für das Leben der Person bleibt gleich, aber Sie sind mehr empört als die Person, und aus diesem Grund fühlen Sie ein größeres Risiko als die Person selbst. Dies ist ein Konzept, das erklärt, warum manche Risiken als größer empfunden werden als andere. Wenn Sie erst einmal die Konzepte von Empörung und Gefahr verstanden haben, können Sie wissen, wie die wahrgenommene Angst zunimmt oder abnimmt.

Diejenigen, die das Risiko studiert haben, wissen, dass es von deren Größe und Eintrittswahrscheinlichkeit abhängt. In der Praxis wird das Risiko jedoch je nach Gefahr und Empörung als groß oder klein wahrgenommen. Lassen Sie uns diese beiden Begriffe genau betrachten. Empörung ist ein öffentlicher Aufschrei gegen eine Gefahr, die als Gefahr für das Leben der Menschen angesehen wird. Bei der Verwaltung geht es oft mehr um diese Empörung als um tatsächliche Gefahr, da sie meistens auf die Empfindungen der Menschen einwirkt.

Um die Unterschiede zwischen der Wahrnehmung von Risiken in der Öffentlichkeit zu verstehen, muss man sich die Liste der Umweltrisiken ansehen, die von den in einem Jahr verursachten Todesfällen abhängen. Wenn Sie sie mit Risiken vergleichen, die von der Öffentlichkeit als schwerwiegend empfunden werden, werden Sie überrascht sein, dass die beiden Listen unterschiedliche Ergebnisse enthalten. Die Menschen fürchten diese Risiken eher, die Wut erregen und auch Menschen erschrecken, als Risiken, die im Stillen töten. Dies ist eine erstaunliche Entdeckung, die uns sagt, dass bei der Berechnung eines Risikos sowohl Gefahr als auch Empörung eine bedeutende Rolle spielen.

Ein Beispiel ist genug, um dieses Konzept zu veranschaulichen. Zigarettenrauchen verursacht jedes Jahr ein vielfaches mehr Todesfälle als ein bestimmter Methylmeatloaf in der Luft. Es ist jedoch erstaunlich, welche Art von Empörung jede Nachricht über Methylmeatloaf hervorruft, als Tausende von Todesfällen in Krankenhäusern, bei denen Menschen an Lungenkrebs gestorben sind, weil sie Zigarettenrauchen hatten. Dieses Beispiel reicht aus, um uns zu sagen, wie dringend wir eine wirksame Risikokommunikation in unserem Land brauchen.

In Kürze:

Gefahr gegen Empörung

• Das wahrgenommene Risiko ist immer wichtiger als das tatsächliche Risiko, und dies wird durch die Begriffe Gefahr und Empörung veranschaulicht.

• Wenn die Empörung geringer ist, ist auch das wahrgenommene Risiko gering, obwohl die Gefahr gleich bleibt.

• Andererseits wird das wahrgenommene Risiko auch dann hoch, wenn die Empörung hoch ist, selbst wenn die tatsächliche Gefahr gering ist.